Sportplatzanpassung

Grundlage des Projektes

Wir benötigen dringend eine Neuausrichtung beim Trainingsplatz! Diese ist notwendig, weil die heutige Infrastruktur mit zwei Rasenplätzen für die Aktiven und Junioren stark überbelastet ist. Diese Plätze nehmen wegen der Überbelastung schneller und nachhaltigere Schäden, was zu deutlich mehr Pflegeaufwand und Kosten führt. Bei ungünstiger Witterung mussten und müssen des Öfteren Platzsperrungen im Trainings- und Spielbetrieb ausgesprochen werden.

Projektverlauf

  • Ursprungsprojekt: Die Weesner Bevölkerung hat leider mit der Urnenabstimmung vom 11.04.2021 das ursprüngliche Projekt „Sportplatzerweiterung mit zusätzlichem Rasenspielfeld“ abgelehnt. Siehe Details zum ursprünglichen Projekt
  • Projektanpassung: Aufgrund dieses Entscheids haben wir nach Möglichkeiten gesucht , um die Vorgaben des Verbandes und die Bedürfnisse auf den vorhandenen Flächen bestens für die Zukunft abdecken und nutzen zu können. Daraus entstand das angepasste Projekt „Trainingsplatz vergrössern inkl. Umrüstung auf Kunstrasen“.

Hauptgründe für die Notwendigkeit

  • Überbelastung der bestehenden Anlage. Die beiden Rasenfelder werden jeweils nur schon vom FC Weesen während mehr als 38 Std. je Woche belastet, wobei man ab rund 20 Stunden bereits von Überbelastung der Rasenfelder spricht. Hinzu kommen noch weitere Anlagenbenutzungen durch die Schulen, die Jugi und weitere Freizeitsportler.
  • Keine Möglichkeit Regenerationsphasen einzuplanen für die bestehenden Rasenfelder.
  • Zu wenig Platz für Trainings- und Spielbetrieb aller Fussballer und weiteren Anlagenbenutzer. Das Trainingsfeld entspricht nicht mal ansatzweise den Mindestanforderungen des Fussballverbandes für einen allfälligen Spielbetrieb.
  • Ungenügendes und in die Jahre gekommenes Entwässerungs-/Drainagesystem.

Projekt-Team

Vorstand FC Weesen, Hauptverantwortung Hansjörg Gutknecht & Daniel Brunner

Projektphasen

  • Phase 1 – Hauptplatzverbreiterung
    Verbreiterung des bestehenden Hauptplatzes um den Verbandsvorgaben hinsichtlich Spielfeldgrösse, Ballfänger und Sturzräume etc. gerecht werden zu können. Erledigt, Info hier
  • Phase 2 – Erneuerung Beleuchtung Hauptplatz
    Die Beleuchtungsanlage ist am Ende ihrer Lebensdauer und verzeichnet immer wieder mal kurze Ausfälle. Im Zuge der Hauptplatzverbreiterung muss ein Teil der Beleuchtungsanlage sogleich erneuert und wird auf LED umgerüstet werden. Erledigt, Info hier
  • Phase 3 – Trainingsplatz vergrössern und Umrüsten auf Kunstrasen
    • Verbreiterung und Anpassung des Trainingsfeldes auf Normgrösse 64x100m zzgl. Sturzräume und Umrüstung auf Kunstrasen. Damit können künftig auch Spiele des sogenannten 11er-Fussballs auf diesem Feld stattfinden was den Rasen-Hauptplatz entlastet und der Kunstrasen kann auch quasi rund um die Uhr benutzt werden.
    • Erneuerung der vorhandenen Beleuchtung an der Längsseite Richtung Ziegelbrücke und Umrüstung auf LED
    • Einfriedung der gesamten Anlage und Anpassung Spazierweg. Die Anlage wird weiterhin frei zugänglich bleiben!

Stand der Arbeiten

  • Vorprojekt und Grobplanung abgeschlossen.
  • Bürgerentscheid zur Mitfinanzierung ausstehend. Vorab sind noch Informationsanlässe mit der Bevölkerung geplant. Details folgen.
  • Geplanter Baubeginn: Abhängig vom Bürgerentscheid würden wir gerne Herbst / Winter 2023 umsetzen

Projektkosten

Kostenvoranschlag mit CHF 1’350’000.-

FAQ Kunstrasen

Geplant ist das Verbauen eines Kunstrasens der neusten Generation ohne Verfüllung. Wenn doch noch auf Verfüllung gewechselt würde, dann wird mit sog. biogenem Infill (Naturprodukte, kein Kunststoff) geplant. Die Preise entwickeln sich gerade ziemlich stark und aus Gründen der Verletzungssicherheit wäre ein verfüllter Kunstrasen eher zu bevorzugen.

Die Lebensdauer eines unverfüllten Kunstrasens beträgt wie bei einem verfüllten System ca. 15-17 Jahre. Die Praxis zeigt, dass auch noch längere Nutzungszeiträume möglich sind, insbesondere bei guter Pflege. Das im Projekt in Weesen vorgesehenen KR-System muss nach Erreichen des sogenannten «End of Life»-Zustandes nicht entsorgt werden, sondern kann der Wiederverwendung zugeführt werden. Dies erfordert, dass der Kunstrasen zwingend aus nur einer Polymergruppe hergestellt ist. So ist die Recycling-Fähigkeit sichergestellt (Stoffkreislauf).

Grundsätzlich könnte ein Kunstrasen 24/7 benutzt werden. Für den FC Weesen ist es insbesondere wichtig dass wir den Ist-Betrieb nur mit einem Kunstrasenfeld sicherstellen können, um beispielsweise bei Schlechtwetterperioden konsequent auf den Kunstrasen zu gehen und dadurch zusätzlich den Hauptplatz (Rasenfeld) zu entlasten.

Bei der Beschaffung des Kunstrasensystems in Weesen wird dem Kriterium Langlebigkeit eine möglichst hohe Gewichtung eingeräumt. Statt der in den QS-Richtlinien der Verbände vorgegebenen 20'000 Lisport-Testzyklen, erfüllen moderne Kunstrasen viel höhere Langlebigkeiteswerte. So können durchaus Anforderungen von bis zu 300'000 Lisport-Testzyklen, ohne Beschädigung der Faser, erzielt werden.

Gesamtprojekt mit Leichtathletikanlage

Die Oberstufenschule Weesen-Amden (OSWA) hat ihrerseits ein eigenes Projekt aufgegleist, welches die Leichtathletikanlage auf der Sportanlage Moos verbessern wird. Dieses Projekt liegt allein in den Händen der OSWA. Von Seiten FC Weesen sind wir aber an einer Zusammenarbeit mit der OSWA interessiert – um Synergien zu nutzen.

Erste Absprachen zwischen der OSWA, dem FC Weesen sowie weiterer Interessensgruppen haben bereits stattgefunden. Stand Januar 2023 können wir mitteilen, dass diese beiden Projekte eng aufeinander abgestimmt sein werden und die Planungsarbeiten über dasselbe Planungsbüro koordiniert sind. Beim allfälligen Bau sollen auch jegliche bautechnischen Synergien genutzt werden. Die beiden Vorhaben könnten nach Gutheissung durch die jeweilig zuständige Bürgerschaft und im Einverständnis mit der OSWA sogar als Gesamtprojekt betrachtet werden, womit wir bestmöglich Synergien hinsichtlich Kostenersparnissen und Planungs-/Koordinationsaufwand für beide Bauherren (FC Weesen und OSWA) erzielen könnten.

Weiterführende Informationen zum Projekt

  • Informationen OSWA hier
  • Zeitungsbericht (10.01.2023) hier
  • Bericht Ortsgemeinde Weesen, Linthsicht (13.01.2023) hier